ZUR PERSON.


Professor Dr. Wilhelm Hankel,

geboren am 10. Januar 1929 in Langfuhr bei Danzig; † 15. Januar 2014 in Köln

 

Studium:

Volkswirtschaftslehre in Mainz und Amsterdam

 

Dissertation:

Zur Theorie der volkswirtschaftlichen Kontierung unter besonderer Berücksichtigung der monetären Aspekte, Mainz 1953

 

Berufsweg:

1952 Bank Deutscher Länder, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit bis 1956, Auswärtiges Amt bis 1957, 1959 Kreditanstalt für Wiederaufbau, zuletzt als Chefvolkswirt, 1967 Leiter der Abteilung Geld und Kredit im Bundeswirtschaftsministerium, 1972 Vorstandschef der Hessischen Landesbank, seit 1970 Honorarprofessor für Währungs- und Entwicklungspolitik an der Universität Frankfurt, 1974/75 Gastprofessur in Harvard, 1975/76 Konrad-Adenauer-Professor an der Georgetown University in Washington, 1978 bis 1981 Senior Visiting Professor am Bologna Centre for Advanced International Studies der Johns Hopkins University, bis 1983 Gastprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin.

 

Lieber Leser,

auf diesen Seiten kämpfte ein (seit über einem halben Jahrhundert) Ökonom wie einst Don Quichote gegen die Windmühlen-Politiker unserer Zeit – ein Kampf, der sich, seit es den Euro gibt, zunehmend auf ein für Deutschland wie die übrigen Länder Europas gleichermaßen unverzichtbares stabiles Geld konzentriert. Und zweitens – ebenso wichtig – darauf, dass dieses Geld, ausgestattet mit einer Schuldenbremse (dem Wechselkurs) verhindert, dass sich Europas Staaten in Überschuldung und Staatsbankrotte hinein manöv-rieren. Wenn Europas Geldgeschichte (seit Karl dem Grossen, also über 12 Jahr-hunderten) eines lehrt, dass dieses: Für das friedliche Zusammenleben der europäischen Völker ist Währungsvielfalt und Währungswettbewerb unverzicht-bar, denn nur letzterer erlaubt die notwenigen Korrekturen und Anpassungen, wenn sich der Wert der verschiedenen Gelder in den verschieden Teilen Europas aus welchen Gründen auch immer verändert. Man muss es als Wahnvorstellung geschichtsloser und ebenso machtversessener wie fachlich inkompetenter Euro-Kraten bezeichnen, wenn sie versuchen, den Gross-Staat Europa (Ein Unding, das es nie geben wird) über ein gemeinsames Geld herstellen zu wollen. Seit 3000Jahren schaffen sich Staaten ihr Geld – nicht umgekehrt! Und der Großstaat Europa? Es kann und wird ihn aufgrund unserer kulturellen, sprachlichen und ethnischen Unterschiede nie geben. Und: Er wäre das Ende unserer in Europa gewachsenen Demokratien. Europa steht vor der Wahl: abzuwarten bis ihm der Euro-Wahnsinn um die Ohren fliegt und viele, viele Ersparnisse von Bürgern vernichtet oder den Wahnsinn rechtzeitig zu beenden.

 

Wie – das werden Sie fortlaufend auf diesen Seiten erfahren. Sie unterstützen, was die AfD bislang vergeblich versucht. Sie von der dringenden Notwendigkeit einer anderen Europa-Politik zu überzeugen. Möglichst schon bei der nächsten Wahl.

 

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